Gabi-Kuehner@philosophische-Beratung.netDer Anfang ist das Fragen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Kant hat diese ganz grundsätzlichen Fragen
gestellt und Antworten gefunden. Aber der Philosoph ist mehr daran interessiert, dass jeder seine eigenen Antworten findet - vor allem dann, wenn Fragen auftauchen, die mit herkömmlichen Ansichten nicht
beantwortet werden können, wo man etwas tiefer graben muss, um ans Licht zu kommen. Ab- und Aufstieg kennzeichnen auch den Weg zur Erkenntnis über das eigene Ich und die Wirklichkeit, die uns an- und
erscheinend umgibt. Der Philosoph weiß nicht von vornherein schon immer mehr als der Fragende, er versteht sich nach sokratischer Einsicht als Hebamme, die dem Ungeborenen auf die Welt helfen will. Es ist
nämlich nicht leicht, sich gegen Widerstände durchzusetzen und Banales und Ängste, die oft eingeredete sind, zu überwinden. Was Sache ist, kann nämlich durch Meinungen, Vorurteile, Interessen, Gerüchte und
Missverständnisse verstellt sein. Und die Frage, wie gehandelt werden kann, ist nicht immer eine moralische, wenn auch wahrscheinlich jeder Mensch beispielsweise eine tiefe Sehnsucht nach
wahrhaftiger Gerechtigkeit und Würde hat. Und wo dieses Empfinden dauerhaft gestört wird, entstehen Krankheiten. Wir können Erwartungen und Handlungen verstehen lernen und zunächst damit bei uns selbst
anfangen, denn Gesundheit beginnt im Kopf. Dabei kann ich Sie begleiten, damit Sie Ihre eigene Nachdenklichkeit entwickeln und beginnen, unterschiedliche Perspektiven zu sichten. Hoffnung kann also etwas
sehr Irdisches sein, wenn wir konstruktivistisch denken und uns nicht von vermeintlichen Begrenzungen beirren lassen.
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