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Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?
Einige
der
Hauptfragen des menschlichen Lebens sind, wie man zu mehr Wissen über
die Welt, zu mehr Intensität und Wahrheit der Erfahrungen und zur
Erweiterung des Bewusstseins kommen kann. Der Sinn des Lebens hängt
entscheidend
davon ab, ob ich im Einklang mit meiner selbst gewählten Umwelt stehe
oder ob ich sie ändern muss, weil sie meine Entwicklung blockiert oder
unmöglich macht. Stagnation kann sich heute kaum einer leisten, deshalb
ist die Erkenntnis von vermeidbaren und unnötigen Hindernissen, bzw. Leiden so
unabdingbar, die auch in der eigenen Person liegen können, aber auch in
der Wahl falscher Ansprechpartner, die doch nur schädliche Blockaden
aktivieren. Zunächst geht es um die Befreiung von unnötigen Fesseln. Unser Potential ist nicht determiniert.
Die
Grenzenlosigkeit der Ressourcen und des spirituellen Bewusstseins
implizieren nicht die Grenzenlosigkeit des Handelns. Grenzen
müssen hier sein, denn sonst macht jeder, was er
will, was an den unterschiedlichsten Perversionen schon erkennbar ist
und den Verfall dokumentiert, der immer ein Problem war und ist.
Zu enge Grenzen (Kloster Ettal) provozieren kriminelles Verhalten
(Missbrauch) wie auch gar keine
Anerkennung von Grenzen (Odenwald Schule). Der kategorische Imperativ
reicht nicht aus (Kant hatte vor allem den gebildeten Bürger im Auge),
bleibt aber maßgeblich: "Handle so, dass die Maxime deines
Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung
gelten kann". (KpV) Inzest und Pädophilie (Missbrauch) sind Verbrechen
an der Seele,
am Körper von Schutzbefohlenen, deren geistig seelische Reifung
(bezieht sich auf die Neuroanatomie und -architektonik)
teilweise erst mit über 20 Jahren ansatzweise vollzogen, aber nicht
abgeschlossen ist. Die Instrumentalisierung von Kindern oder
Heranwachsenden für die
Bedürfnisse unreifer und degenerierter Erwachsener darf kein
Verständnis
finden.
Kant hat ganz
grundsätzliche Fragen gestellt und Antworten gefunden. Aber der
Philosoph ist mehr daran interessiert, dass jeder seine eigenen
Antworten findet in Anlehnung an Vorgedachtes - vor allem dann, wenn Fragen auftauchen, die mit
herkömmlichen Ansichten nicht beantwortet werden können, wo man tiefer
denken muss, um das eigene Sein und Wesen zu begreifen oder das von anderen. Ab- und
Aufstieg kennzeichnen auch den Weg zur Erkenntnis über das eigene Ich
und die Wirklichkeit, die uns an- und erscheinend umgibt und die uns
vermeintlich determiniert oder zu determinieren droht.
Der
Philosoph
weiß nicht von vornherein schon immer mehr als der Fragende, der
Dialogpartner, er
versteht sich nach sokratischer Einsicht als Geburtshelfer, der denn
Gedanken, dem Verschütteten, aber irgendwie Geahnten ins Bewusstsein
hilft. Was die Buddhisten als Erleuchtung, als Ergebnis von Denken,
Handeln und Vertiefen bezeichnen, soll die
Wegbeschreibung sein. Je bewusster ein Mensch seine Situation begreift,
um so größer wird sein Erkenntnis- und Handlungspotential allgemein.
Mit Hilfe
der Vernunft als dem gemeinsamen Nenner entwickeln sich Geist und Seele
in gegenseitiger Abhängigkeit. Der Durchbruch in die Sphäre des
Kreativen und Produktiven kann gelingen, wenn Begrenzungen als
entstandene und damit als vergängliche begriffen werden. Entwickeln
soll sich ein Körperbewusstsein (Yoga), ein Emotionsbewusstsein
(Meditation), ein Geist- oder Gedankenbewusstsein (Meditation,
Konzentration und Reflexion) und letztendlich ein überindividuelles,
intersubjektives, spirituelles Bewusstsein, von dem höchste
Transformationskraft und -macht ausgeht und das als höchstes
Bewusstsein Ziel aller Bemühungen sein soll.
Auf
diesem Weg
kann ich Sie begleiten, damit Sie Ihr eigenes Denken und Empfinden
entwickeln und beginnen, unterschiedliche Perspektiven zu sichten.
Hoffnung kann also etwas sehr Irdisches sein, wenn man
konstruktivistisch denkt. Aber auch die spirituelle Suche beinhaltet
ein Potenzial, das entscheidend zur Erweiterung subjektiver Grenzen
beiträgt, die krank machen können.
Neuroethik
besagt, dass ich einiges für den Schutz meines Gehirns (meiner Person)
tun muss, um gesund zu bleiben, wie es inhaltlich der Buddhismus
anfänglich schon immer unternimmt. Ich habe auch einen Anspruch darauf, dass Menschen
diese Neuroethik anerkennen und sich neue Handlungsmaximen daraus
entwickeln. Der Schutz meines Gehirns von innen und außen soll das Ziel
dieser Bemühungen sein. Die Abkehr von negativen Emotionen wie Hass,
Neid, Eifersucht, Missgunst und Habgier, von Begierden aller Art wirkt
positiv auf unser Gehirn zurück und verändert das Denken und die Intuitition. Aber auch und
vor allem gesellschaftlich und im Umgang
miteinander muss sich einiges ändern, um die zunehmenden seelischen und
in der Folge auch körperlichen Erkrankungen als verursacht durch
nachlässige, verantwortungs- und rücksichtslose, sogar schädigende
Politik und Beziehungen zu überwinden. Positiv zu nennen sind hier die
Waldorfschulen als
aussichtsreicher Ansatz und das angedachte bedingungslose
Grundkeinkommen.
Diese
Schädigungen durch Gesellschaft, Institutionen und Personen, die
meistens schwere
Verletzungen
des Gehirns nach sich ziehen - auch durch Institutionen wie der
Psychiatrie als
eigene
Verursacherin von Schädigungen -, sind auf jeden Fall durch die
derzeitige
Psychiatrie nicht heilbar. Es gilt also nicht noch mehr repressiven
Druck
aufzubauen aus Globalisierungsgründen, sondern vorbildhaft diesen zu
entschärfen, ohne ständige Angst, keiner wolle sich mehr anstrengen.
Arbeit ist ein Grundbedürfnis. Die Bewusstseinsarbeit soll für solche
(Gehirn-) Verletzungsmaßnahmen sensibilisieren, um ihnen entsprechend
entgegenwirken zu können - rechtlich (jeder sollte zunächst sein
eigener Anwalt werden), emotional und vernunftorientiert.
Dies gelingt in erster Linie über eine affirmative, mitteilende und
mitfühlende Kommunikation. Wo sie aufhört, sich nicht erklärt, beginnt
der Unfrieden, entstehen Enttäuschungen bis zu Schocks und Erschütterungen, die die linke
Gehirnhälfte schädigen können (Sprache, Gedächtnis): Der
Kreislauf des Leidens bleibt oder wird virulent, das Bewusstsein
entfaltet sich
nicht.
Dasselbe
gilt für negative Emotionen als innere Haltungen und
Affekte wie Hass, Neid, Gier
(Begierde), Missgunst und Eifersucht. Sie wirken hemmend auf die
Bewussteins- und Persönlichkeitsentwicklung und verursachen
Depressionen und Angst, deren tiefere Ursachen im Gespräch aufgedeckt
werden sollen: Die Evolution des Menschen war ja vor allem durch die
Sprache möglich. Deshalb darf die Emergenzmöglichkeit über das Gespräch
nicht unterschätzt werden. Das Aufdecken der Ursachen ist ein
denkerischer Bewusstseinsprozess und keine Psychotherapie. Es gilt zu
begreifen, dass wir bis in die Genexpression hinein unser Leben und
unseren Gesundheitszustand verändern können nicht zuletzt über das
höchste Bewusstsein. Ich berufe mich hier auf Deepak Chopra
(Mediziner), Eric Kandel (Neurologe), Gerald Hüther (Neurologe),
Gottfried Schatz (Biochemiker) und andere.
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